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100 Ideen und Wünsche für den Stadtpark

Die Stadt lud am 2. Mai zu einem Workshop ein, um Ideen für den Stadtpark zu sammeln. Über 70 Menschen kamen und brachten ganz viele Ideen und Wünsche ein.


Die Aula der Pädagogischen Hochschule war ziemlich gut besetzt, als Stadtrat Markus Buschor die Anwesenden begrüsste. Er erklärte, dass die Stadt den Stadtpark aufwerten und dabei die Bevölkerung miteinbeziehen will. Darum dieser Workshop (wir berichteten).


Zuerst die Regeln

Adrian Stolz, Leiter Stadtgrün, erklärte darauf den Ablauf und die Regeln des Workshops. So ist klar, dass der Park ein öffentlicher Grün- und Erholungsraum bleiben soll. Der Baumbestand soll erhalten oder vergrössert und der Park ökologisch aufgewertet werden. Die Wegführungen, die Brunnen und die Kunstwerke sollen erhalten bleiben. Der Spielplatz wird in einem separaten Workshop behandelt. Was auch klar ist: Die Löffleranlage bei der Voliere kommt weg, die Voliere selber bleibt, mit maximal 10 Tieren, die artgerecht gehalten werden.



Dann begaben sich die Teilnehmenden auf einen Postenlauf mit vier Stationen:

  • Elemente beibehalten, Orte verändern

  • Zusätzliche Bedürfnisse & Nutzungen

  • Grünraum/Bepflanzungen

  • Voliere-Areal


Dort wurde jeweils diskutiert und notiert: Die Ideen und Beiträge wurden auf Zettel geschrieben und an die Wand gepinnt. In der zweiten Runde durften dann grüne und rote Punkte vergeben werden.


Beim Thema Voliere gab es hitzige Diskussionen zwischen Befürwortern und Gegner der Vogelhaltung. Dies äusserte sich auch in den Voten, die daraus entstanden:


Bei Grünraum und Bepflanzungen war man sich hingegen ziemlich einig, dass man mehr Biodiversität, mehr Wildnis und mehr Wasser wünscht.


Ein ganzes Potpourri an Wünschen gab es beim Posten «Zusätzliche Bedürfnisse & Nutzungen»:

  • Mehr und bessere Sitzgelegenheiten und Tische

  • Gastronomie (Buvette, Café im Frauenpavillion, Biergarten etc.)

  • Bessere WCs

  • Bühne/Event-Fläche, aber auch Ruhe-Zonen

  • Grillstellen

  • Boccia-Bahn

  • Pingpong-Tische

  • Wasserspiel

  • Eingänge offener gestalten

  • Offenlegung Steinach


Interessant war auch der Posten «Elemente beibehalten, Orte verändern», wo man markieren konnte, welchen Ort man mag (grün), welchen nicht (rot) und wo man sich unsicher fühlt (blau):


Hier zeigt sich deutlich, dass die Zugänge zum Stadtpark verbesserungswürdig sind, dasselbe gilt für den Bereich zwischen Stadtpark und der Voliere sowie für den Teil zwischen den beiden Museum (rotes Kamin). Beliebt sind dafür der Gauklerbrunnen (oben links), der Pavillon und die Wiesen. Kontrovers ist das Voliere-Areal.


Nach rund zwei Stunden sind viele Ideen, Wünsche und Bedürfnisse zusammengekommen. Wie geht es nun weiter? Die Stadt wird die Ideen sammeln und erste Projektvorschläge in einem zweiten Workshop vorstellen, der vermutlich am 28. August 24 stattfinden wird. Schon nächstes Jahr soll die Projektierung stattfinden und ab 2026 ist die Umsetzung geplant.

Text und Bilder: Sascha Schmid

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