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Projekt Schülerhaus: Kritik an Einbahn, Baumfällungen und Wendehammer

In der Mitwirkung konnten Firmen, Verbände und Privatpersonen Eingaben zur geplanten Sanierung der Haltestelle Schülerhaus und der Einführung einer Einbahn Molkenstrasse machen. Nun ist der Mitwirkungsbericht erschienen.


Diese Einfahrt von der Molkenstrasse in die Speicherstrasse soll es in Zukunft nicht mehr geben.
Diese Einfahrt von der Molkenstrasse in die Speicherstrasse soll es in Zukunft nicht mehr geben.

Die Haltestelle Schülerhaus muss saniert und hindernisfrei gemacht werden. Zudem soll der Unfallschwerpunkt bei der Einfahrt Molkenstrasse in die Speicherstrasse behoben werden. Der Kanton stellte das Vorprojekt Ende August in der Mitwirkung vor (wir berichteten).


Anfang November erschien nun der Mitwirkungsbericht. Insgesamt gingen 15 Eingaben ein (6 von Privatpersonen, 8 von Organisationen und 1 von einem Unternehmen). Der Kanton beantwortete sie im Bericht.


Für Kritik sorgten einerseits die geplanten Baumfällungen, mehrere Eingaben (u.a. der Quartierverein Südost) fordern, dass versucht wird, die grossen Bäume zu retten (wir berichteten). Der Kanton rechtfertigt einerseits die Fällungen, verspricht aber Alternativen zu prüfen.


Umstritten ist auch der Wendehammer zwischen Schülerhaus und Emil Frey Garage. Da die Ausfahrt Molkenstrasse in die Speicherstrasse verboten sein wird, soll im Wendehammer gewendet werden können. Die Platzierung dessen wird aber bemängelt. Dazu schreibt der Kanton: «Mit der Weiterbearbeitung des Projektes wird ein gemeinsamer Augenschein durchgeführt, um eine praktikable Lösung zu finden.»


So wäre der Wendehammer geplant zwischen Schülerhaus und Emil Frey Garage.
So wäre der Wendehammer geplant zwischen Schülerhaus und Emil Frey Garage.

Grundsätzlich gegen die Einbahn ist die Emil Frey Garage, welche diese als geschäftsschädigend erachtet. Ihr Vertreter schreibt unter anderem: «Der Verkauf ohne Spontan-Besucher als potenzielle Käufer kann nicht rentabel betrieben werden.» Für den Kanton ist die Einbahn aber eine «wichtige Voraussetzung für die Behebung des Unfallschwerpunktes».


Als nächstes wird der Kanton das Vorprojekt zu einem Projekt weiterentwickeln, das in die öffentliche Auflage kommen wird.


Der gesamte Mitwirkungsbericht kann hier eingesehen werden:


Text: Sascha Schmid

 
 
 

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